Aktuelles



    Rundbrief 10-2020 Samstag, 05. Dezember 2020

    Liebe Mitglieder, wir haben ein einschneidendes Jahr überstanden. Nichts war wie bisher. Konnten wir noch bis Ende Februar
    unsere im Jahresprogramm vorgesehenen Veranstaltungen durchführen, war dies ab März nicht mehr möglich.
    So fanden wir uns beim Dreikönigstreffen der Vereinsmitglieder gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen,
    konnten uns aussprechen und an einigen Textbeiträgen erfreuen. Es folgte ein Seminar über Rödelheimer
    Geschäfte des 20. Jahrhunderts von Horst Günter Kroneisen mit einer sehr regen Beteiligung der Anwesenden.
    Unsere Hauptversammlung am 10. Februar im Vereinsringhaus informierte über die Aktivitäten des vergangenen Jahrs.
    Ein ordentlicher Zuwachs unserer Vereinskasse konnte bekannt gegeben werden.

    Am 18. Februar sprach Werner Fendel über den sehr aktiven katholischen Pfarrer Philipp Krohmann, der unter anderem
    die heutige St. Antoniuskirche erstehen ließ, und beschloss damit vorzeitig die Reihe unserer vorgesehenen
    Veranstaltungen im Jahr 2020.

    Mit dem Rundbrief 3 vom 16. März 2020 mußten wir wegen der CORONA-Pandemie weitere Veranstaltungen,
    zunächst bis Ende April absagen. Doch es kam schlimmer als erwartet. Mit Rundbrief 4 vom 27. April 2020 wagte ich
    die düstere Prognose, dass wir über das ganze Jahr 2020 keine weiteren Veranstaltungen mit Publikumsbeteiligung
    durchführen werden können. Leider kam es dann auch so.

    Dennoch haben wir vom Vorstand aus weiter gewirkt. Für die Gräber bedeutender Rödelheimer Persönlichkeiten, Philipp
    Rückle und Familie Buff übernahmen wir vertraglich die Pflegschaft. Wir hatten uns schon viele Jahre bisher um diese Gräber
    gekümmert, auch um das des ersten Bürgermeisters der Stadt Rödelheim Friedrich Georg Strubberg. Letzteres ist inzwischen
    als Ehrengrab ausgewiesen und in die Pflegschaft des Grünflächenamtes übergegangen. Die entwendete Grabplatte
    von Philipp Rückle ließen wir über Firma Hünnerscheidt neu anfertigen. Unsere Bemühungen um das schief stehende
    und lädierte Grabmal der Familie Buff aufwendig wieder richten zu lassen (geschätzte Kosten um 5.000,- €)
    wurde mit einsehbaren Begründungen durch das Friedhofsamt und das Denkmalamt ausgebremst. So konnte von einer
    Fachfirma nur die unleserlich gewordenen Namenstafeln gereinigt und die Schriften hydrophobiert (wasserabstoßend
    gemacht) werden um eine bessere Lesbarkeit zu erreichen.

    Unsere Bemühungen um durchführbare Ideen zum Thema "Die Rödelheimer Mühle sichtbar machen" führten zu einem
    Kontakt zur Fachhochschule Wiesbaden. Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Corinna Rohn nahm sich eine Studentin
    dieser Aufgabe im Rahmen ihrer Baccalaureatsarbeit an. Leider erkrankte sie für Monate schwer und konnte erst kürzlich
    wieder an ihre Arbeit denken. Einen weiteren Kontakt bemühten wir mit dem Landschaftsarchitekturbüro Ibbach
    und Mayerhofer, bisher ohne Ergebnis. Die Bewertung des Geländes durch den Kampfmittelräumdienst Hessen in Darmstadt
    wegen vorhandener Blindgänger von Fliegerbomben wurde eingeholt. Mit einem Interview in der Frankfurter Neuen Presse
    versuchten wir öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung zu erreichen.

    Die Fülle unserer Bildersammlung führte dazu, ausgehend von den Fotos der Nidda-Hochwasser, sich dem Thema
    "Rödelheim und das Wasser" zuzuwenden. Es war an eine Ausstellung der Fotos gedacht. Doch schnell stellte sich heraus,
    wir haben so viele Bilder, dass sie in einer Ausstellung nicht gut zur Geltung zu bringen sind. Zudem ergaben sich
    viele zusätzliche Themen zum Wasser und Rödelheim. Das führte zu der Idee, einen weiteren Beitrag zur Rödelheimer
    Geschichte in Form einer Schrift auszuarbeiten. Sie wuchs schließlich auf über 100 Seiten und mehr als 260 Fotos
    und Abbildungen an. Die erste Auflage mit 50 Exemplaren war in zwei Wochen vergriffen. Inzwischen kam die zweite
    Auflage von 100 Exemplaren aus der Druckerei. Offensichtlich findet diese Schrift das Interesse der Mitbürger
    in ihrer coronabedingten Zurückgezogenheit. Das freut uns sehr.

    Wie geht es im kommenden Jahr weiter?
    An ein Dreikönigstreffen Anfang Januar und die Hauptversammlung im Februar, wie sonst üblich, ist heute nicht
    zu denken. Auch weitere Vorhaben können bei der heutigen Kenntnis zur Corona-Pandemie nicht geplant werden.
    Eine virtuelle Hauptversammlung über heimische Computer hat das Problem, dass wir bei 116 Mitgliedern immerhin
    20 Mitglieder ohne PC und Internetanschluss haben. Es stehen außerdem Vorstandswahlen an. Ohne Aussprache
    in einer Versammlung, an der jedes Mitglied teilnehmen könnte, halten wir eine virtuelle Hauptversammlung
    nicht für angebracht. Satzungsgemäß müssen wir im kommenden Jahr eine Hauptversammlung mit Wahl abhalten.
    So bietet sich an, die Wirkung der CORONA-Impfkampagne zu Beginn von 2021 abzuwarten und die Versammlung an
    einem späteren Zeitpunkt im Jahr durchzuführen. In diesem Sinne wollen wir aus heutiger Sicht verbleiben.

    Wenn Sie Fragen, Vorschläge, Kritik oder sonstige Kontakte zum Vorstand suchen, ist uns jede Aktivität willkommen.
    Schreiben Sie einen Brief oder eine Email, oder rufen Sie an, wir werden ihre Nachricht dann im Vorstand behandeln.
    Hier die Kontaktmöglichkeiten:

    Dr. Armin Kroneisen oder: info@kroneisen.de
    Niddagaustr. 85 oder: Telefon 069 781725

    60489 Frankfurt Im Namen des Vorstands darf ich Ihnen eine gesegnete Adventszeit, ein besinnliches, hoffentlich auch
    frohes Weihnachtfest wünschen. Bleiben Sie achtsam und gesund und haben Sie noch genügend Lebensfreude
    im neuen Jahr 2021!

    Herzliche Grüße

    Dr. Armin Kroneisen.







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